In der Großstadt Berlin geboren und aufgewachsen, bin ich von meinem ersten Tag an mit Tieren großgeworden. In meinem Kinderzimmer hinterließen Mäuse, Hamster, Kaninchen, Schildkröten und Meerschweinchen ihre Spuren. Auch Pferde gab es früh in meinem Leben. Was ich aber eigentlich haben wollte, war ein Hund. Ich terrorisierte meine Eltern so lange, einen Hund anzuschaffen, dass sie ernsthaft um mein psychisches Wohl fürchteten, wenn sie mir den Wunsch weiterhin abschlagen würden. 

So zog eine Mittelschnauzer-Hündin in unsere Familie ein. Ohne jemals ein Buch gelesen oder eine Hundeschule besuchtzu haben, machte sich unsere Familie intuitiv ans Erziehungswerk. Es entwickelte sich daraus ein Hund, der keinerlei Probleme machte. 

25 Jahre später wollte ich es dann noch viel besser machen, denn der Hund sollte auch noch mit mir zur Arbeit als Schulhund kommen. Ich las mehrere Bücher, bevor der Hund überhaupt im Haus war, besuchte die Welpenspielgruppe schon mal ohne Vierbeiner, bezog extra eine neue Wohnung und startete am ersten Tag bereits mein Erziehungsprogramm. Trotz der modernen Erziehungsmethoden hatte ich bereits nach 5 Monaten eine passionierte Jägerin, die sich darüber hinaus nicht von Fremden anfassen ließ. 

Ich gab Unsummen für Seminare, Bücher, Hilfsmittel aus, aber ohne durchschlagenden Erfolg. Bis ich nach 2 Jahren auf einem Seminar gelandet bin, in dem es um die Beziehungsarbeit zwischen Hund und Mensch ging. Mir wurde schlagartig klar, was die ganze Zeit schief gelaufen war. Ich versprach mir und Pamina, es in Zukunft besser zu machen. 

Nachdem ich drei Wochenendseminare belegt hatte, stand fest: Ich muss mehr davon wissen. Also begann ich eine über 12-monatige Ausbildung, und in den darauffolgenden zwei Jahren arbeitete ich an Wochenendseminaren mit anderen Trainern zusammen und erhielt wertvolle Lernmöglichkeiten. 

In dieser Zeit konnte ich so wunderbare Veränderungen mit erleben und so tiefe Blicke in die Hundeseelen nehmen, dass ich mir wünschte, dieses Wissen weiterzugeben und anderen Menschen zu einer ähnlich innigen Partnerschaft mit ihrem Hund zu verhelfen. Inzwischen sind sechs sehr lehrreiche Jahre vergangen, in denen ich mein Wissen und meine Erfahrungen enorm erweitern konnte.

Und das, was ich mir immer erträumt hatte, ist nun Realität für mich und viele meiner Kunden geworden: 

Es ist möglich, mit seinem Hund überall ohne Leine gehen zu können. 

Es ist möglich, seinen Hund überall mit hinnehmen zu können. 

Es ist möglich, mit seinem Hund so vertraut zu werden, dass kaum noch verbale Kommunikation nötig ist. 

Es ist möglich, dass der Hund einem freiwillig überallhin folgt und ihm nichts wichtiger ist, als sein Rudel. 

Es ist möglich, dass der Hund zu Denkleistungen in der Lage ist, von denen die meisten Hundebesitzer nicht einmal etwas ahnen, und damit meine ich nicht Dogdancing oder 150 Spielsachen auseinander halten… 

Doch, wie kommt man dahin??? Ich würde mich sehr freuen, Ihnen diesen Weg zeigen zu dürfen…

Ihre Katrin Abraham